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Das innovative COBOC 2.0 eCycle

E-Bike & Pedelec
27.01.2013 - von Julia Brinker

Mit nur 13,7 kg verbraucht das COBOC eCycle 2.0 weniger Energie und bleibt selbst mit leerem Akku noch agil und sportlich fahrbar.

Als Qualitätskriterien eines Pedelecs (oder E-Bikes allgemein) stehen, neben der   Leistungsfähigkeit, mittlerweile deutlich Design und Gewicht ganz vorne.
Hier punktete im vergangenen November die junge Heidelberger Werkstatt der Horsch und Warken GbR und sahnte den Bundespreis Ecodesign 2012 in der Kategorie "Konzept" ab. Sie hatten ihren zweiten Prototypen für ein Singlespeed Pedelec eingereicht: Das COBOC 2.0, das im Sommer 2013 seinen Sprung auf den deutschen Markt machen soll.

Mit nur 13,7 kg verbraucht das COBOC eCycle 2.0 weniger Energie und bleibt selbst mit leerem Akku noch agil und sportlich fahrbar. Sowohl Akku als auch Fahrer sparen so an Kraft, und  zweitere gewinnen deutlich an Fahrspaß. Zudem war die Jury begeistert vom Design, in welchem sich Schlichtheit und Effizienz die Hände reichen.

Statement der Jury:
„COBOC macht ein Pedelec zum sportlichen und gefragten City-Bike! Es ist deutlich leichter als die marktüblichen Varianten. Die Technik ist unauffällig verbaut und die Batterie sauber versteckt. Dafür lässt man das Auto im Stadtverkehr sicher gerne stehen!“ (Werner Aisslinger)
(Quelle: www.bundespreis-ecodesign.de)

David Horsch und Pius Warken sind studierte Physiker mit langjähriger Erfahrung als Fahrradkuriere und brachten so die idealen Bedingungen ins Feld, um auf eigene Faust ein zeitgemäßes und elegantes E-Bike zu entwickeln. Ihre Idee: Ein Sensor, der mittels einer eigens programmierten Software aus dem bewährten 8-Fun Hinterradmotor ein dynamisches System macht. Drehmoment und Geschwindigkeit der Kurbel werden vom Sensor erfasst und an einen Controller weitergeleitet, welcher wiederum dem Motor mitteilt, wieviel Power er zu geben hat. Oder kurz: Je stärker man in die Pedale tritt, desto stärker wird man vom Motor unterstützt. Die Schnittstelle Mensch/Technik ist somit im Rahmen verschwunden, es bedarf keiner (mehr oder weniger umständlichen) manuellen Bedienung mehr.

Dadurch macht der COBOC genau das, was der Fahrer will – denn er ist direkt an die Muskelkraft gekoppelt. Dieses System nennen wir "muscle synchronized eCycling". (…) Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Fahrzeug wird allein durch die integrierte Drehmomentsensorik und die interne Logik gesteuert. Dadurch vermeiden wir ein Kabelgewirr am Lenker, ein im Rahmen integrierter Powerknopf genügt – mehr ist nicht notwendig. (Quelle: www.coboc.biz)

Kurz nach der Firmengründung 2011 stellte man bereits den ersten Prototyp COBOC 1.0 vor. Zwar war dieses Modell mit 11,8 kg sogar noch leichter als sein Nachfolger, doch befand sich der Akku noch in einer Art Satteltasche außerhalb des Rahmens. Von diesem ist mittlerweile nichts mehr zu sehen, und das COBOC 2.0 erscheint als kräftig-slickes Singlespeed-Rennrad, mit puristischem Alu 7020 Rahmen ohne Schnörkel. Dieser wird handgefertigt in der Manufaktur "IM Sporträder" in Karlsruhe und auch die Elektronik kommt von Firmen aus dem Karlsruher Umland.

Fazit: Ein wunderbar schlichtes Stück innovativer Technik, das genau das tut, wofür es entwickelt wurde: Schnellen Fahrspaß faszinierend einfach und unkompliziert erlebbar machen. Zu welchem Preis und mit welchen Specs bleibt abzuwarten, doch wollen wir an dieser Stelle schon einmal gratulieren und wünschen den Herren Horsch und Warken viel Erfolg beim Launch ihres Produkts im Sommer 2013!

Wer gerne mehr über die Preisträger und Nominierten des Bundespreis Ecodesign 2012 erfahren möchte, kann dies bei der Ausstellung tun, die im Jahr 2013 an mehreren Orten im Bundesgebiet gezeigt wird. Begleitend zu der Ausstellung sind Veranstaltungen geplant, die sich inhaltlich mit dem Thema Ecodesign auseinandersetzen. Eröffnet wird die Ausstellung in Ludwigsburg am 6. Februar 2013. Näheres zu den Ausstellungsorten und Terminen erfahren Sie hier:


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