
Regelmäßiges Fahrrad fahren ist gut für Fitness und Gesundheit. Das dürfte nicht neu sein und das hat Jeder schon einmal nach einer längeren Fahrradtour an sich selbst gemerkt. Aber wussten Sie, dass Ihr Bike ein echter Alleskönner ist?
Herz, Hirn und Psyche profitieren von der regelmäßigen Betätigung im Sattel mehr als die meisten glauben. Wussten Sie zum Beispiel, dass Fahrradfahrer allgemein die belastbareren Menschen sind? Und dass das Immunsystem eines Babys schon während der Schwangerschaft gestärkt wird, wenn Mama regelmäßig Fahrrad fährt? Aber Sie wussten sicher, dass das biologische Alter von Fahrradfahrern etwa neun Jahre unter dem Durchschnitt liegt! Nicht?
Wir haben 12x2 Fakten gesammelt, die Sie das ein oder andere Mal vielleicht überraschen und so manche Liste von guten Vorsätzen wiederbeleben. So werden Sie 2016 jeden Monat mindestens zwei gute Gründe haben, den inneren Schweinehund zu überwinden. Und auf dem E-Bike oder Pedelec können wir uns zwischendurch auch problemlos mal ein paar Meter rollen lassen.
Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sinkt das Herzinfarkt-Risiko um 50% bei regelmäßiger und dem Körper angepasster Fahrweise. Außerdem wird der Blutkreislauf auf Trab gehalten und das Schlagvolumen des Herzens erhöht. Mit Intervallübungen verbrennt man zusätzlich ohne großen Mehraufwand bis zu 700 Kalorien pro Stunde.
In Finnland haben Studien ergeben, dass bereits 30 Minuten Fahrrad fahren am Tag das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 40 % senken. Gleichzeitig trainieren wir in diesen 30 Minuten unseren Stoffwechsel darauf, die Fettreserven als Energiequellen anzuzapfen.
Besonders durch die kreisende Bewegung der Beine und die leicht nach vorn gebeugte Haltung des Oberkörpers wird der gesamte Organismus ohne große Anstrengung optimal in Bewegung gehalten. Diese Form der Bewegung z.B. auch Wassereinlagerungen, die oft zu unerwünschter Gewichtszunahme führen.
Beim Fahrradfahren werden Atmungsorgane gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt, die sportliche Betätigung kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge. Und wer nicht so schnell die Puste verliert, meistert auch im Alltag anspruchsvolle Situationen leichter. Hektik und Stress sind bei ausgeglichener Atmung leichter zu bewältigen.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) konnte in einer Studie zeigen, dass regelmäßige Bewegung auf dem Fahrrad das Brustkrebsrisiko bei Frauen um 34% senkt. Gleichzeitig ermöglicht uns die tägliche und ausgeglichene Bewegung einen erholsameren Nachtschlaf. Unruhiger oder (durch Medikamente) unnatürlicher Schlaf erleichtern bereits vorhandenen Krebszellen das Wachstum.
Eine gesunde und vor allem regelmäßige Ernährung stärkt unser Immunsystem. Doch das Mittagstief hält so manchen von einer ausgewogenen Mahlzeit ab. Auch hier wirkt eine kleine Fahrradtour wahre Wunder. Der Kreislauf wird in Schwung gebracht, das Blut fließt nach dem Essen zurück vom Bauch und verteilt sich ausgewogen. Außerdem geraten Fahrradfahrer seltener in Kontakt mit Krankheitserregern als Besucher eines Fitness-Studios.
Wer auch in der Schwangerschaft nicht auf den regelmäßigen, sportlichen Ausgleich verzichten will, fährt Fahrrad. Die gleichmäßige und rotationsähnliche Bewegung gefällt dem Kind und durch das Fahrrad wird der teils aufprallartige Kontakt (z.B. beim Joggen) mit dem Boden vermieden. Durch die frische Luft, die bei möglichst ausgeglichener Atmung auch beim Kind ankommt, stärkt schon pränatal das Immunsystem des Ungeborenen.
Trotzdem aufpassen: Besser im Wald oder im Park fahren- Abgase im Stadtverkehr und Gefahren durch andere Fahrzeuge sollten natürlich vermieden werden! In jedem Fall sollte man vorher mit dem Arzt abklären, ob Radfahren problemlos möglich ist.
Um endlich mal mit einem Klischee aufzuräumen und damit eine Ausrede außer Kraft zu setzen: Fahrrad fahren führt nicht per se zu Impotenz. Bei normaler sportlicher Betätigung und einem gut eingestellten Sattel sind noch nie negative Auswirkungen auf die Fertilität festgestellt worden. Außer vielleicht von der „Welt-Faulenzer-Organisation“ ;-) Im Gegenteil: Fahrrad fahren wirkt sich positiv auf das Selbstbewusstsein aus, lässt uns fitter aussehen und entspannter leben. Und das hat noch keinem Mann geschadet!
Auch wenn man es irgendwann nicht mehr bewusst wahrnimmt: Wer Fahrrad fährt, muss viele Dinge gleichzeitig koordinieren. Gleichmäßige Bewegungsabläufe, die Kontrolle des Rads, die Konzentration auf den Verkehr sowie dosiertes Bremsen und kontrolliertes Anfahren. All diese Prozesse werden von unseren grauen Zellen koordiniert. Bei regelmäßiger Durchführung stärkt das die Merkfähigkeit im Alltag und ermöglicht ein leistungsfähigeres Alter.
Beim Fahrrad fahren lagern 70 bis 80 Prozent des Körpergewichts auf dem Sattel. Dadurch werden die Kniegelenke wesentlich weniger belastet als etwa beim Joggen. Und wer seine Gelenke mit entsprechender Bewegung gegen Arthrose schützt, beugt den unschönen Verformungen vor, die dadurch hervorgerufen werden. Womit wir bei den schönen Beinen wären...
Durch die gleichmäßigen, zyklischen Bewegungsform und eine massiv entspannende Wirkung werden so genannte „Stressoren“ abgebaut. Hinzu kommt, dass bei Ausdaueraktivitäten (wie dem Radfahren) nach 30 bis 40 Minuten Glückshormone – Endorphin und Adrenalin – ausgeschüttet werden. Das beugt depressiven Verstimmungen vor und steigert unsere Motivation. Wer gut drauf ist, ist weniger gehemmt, Herausforderungen anzupacken und Hürden zu meistern.
Anstatt unnötig Zeit an der Tankstelle zu vergeuden, dabei den Geldbeutel zu strapazieren und zusätzlich noch die Umwelt zu verpesten, gönnen wir uns lieber eine tägliche Auszeit im Sattel. Wir denken darüber nach, wie wir das gesparte Geld für schönere Dinge ausgeben und freuen uns darüber, etwas Gutes für Körper und Geist getan zu haben. Rechnen Sie doch mal Ihren Kraftstoffverbrauch auf dem Weg zu Arbeit aus sowie die Zeit, die Sie im Stadtverkehr im Stau oder an roten Ampeln verbringen und addieren Sie das mit den Nerven, die sie bei all dem Stress gespart haben!
Fazit: Das Fahrrad ist ein toller Personaltrainer für Alt und Jung, Mann und Frau, Gesunde und solche, die es werden wollen. Wir von Greenfinder setzen diese Punkte am liebsten auf dem E-Bike um. Denn alle Vorteile, die das Fahrradfahren mit sich bringt, werden durch die elektrische Unterstützung noch verstärkt und machen gleich viel mehr Spaß! Haben Sie es schon mal ausprobiert? Vereinbaren Sie eine Probefahrt bei einem E-Bike Fachhändler in Ihrer Nähe!