
Das Land Sachsen-Anhalt bewilligte eine Unterstützung für die Entwicklung des neuen MIFA Fahrradwerks in Höhe von drei Millionen Euro. Vergangenen Montag wurde diese Subvention auf dem neuen MIFA Werksgelände vorgestellt.
Die Subvention ist Teil der Bundespolitik zu Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, wie die Zeitung "Die Welt" berichtet. Darüber hinaus will MIFA weitere 20 Millionen in die neue Anlage investieren, die gebaut wurde um die Effizienz bei der Herstellung von Fahrrädern zu erhöhen. Der Bau des neuen Werks soll bis zum Ende dieses Jahres fertiggestellt werden.
Der Bau des neuen Fahrradwerks ist für das Land Sachsen-Anhalt von wichtiger Bedeutung, da die Region mit hohen Arbeitslosenzahlen zu kämpfen hat. "Mein Ziel ist es, die industrielle Entwicklung hier in Sangerhausen mit voller Unterstützung der Banken und den regionalen Behörden zu fördern um so die MIFA in Gang zu halten", sagt MIFA-Eigentümer Heinrich von Nathusius, der die Firma vor zwei Jahren vor dem Bankrott gerettet hat. Er sagte dies in einem Interview, das in der BIKE Europe-Ausgabe von Juni/Juli 2016 veröffentlicht wurde.
Von Nathusius erklärte ebenfalls, dass "das Konzept ist, eine Art "Fahrrad-Valley" in Sangerhausen zu etablieren, weshalb wir eine so große Fläche reserviert haben. So ist der deutsche Komponentenhersteller Bücher der erste, der ebenfalls in die neue Anlage investiert. Insgesamt streben wir einen Standort mit einer Kapazität von etwa ein bis zwei Millionen Fahrrädern an."
Hier geht es zum Interview mit Heinrich von Nathusius in der BIKE Europe
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