
Er ist der größte Test für Elektrofahrräder in Deutschland: Aus sechs Kategorien hat das Magazin für E-Bikes und Co. 69 Räder auf Herz und Nieren geprüft und das Ergebnis im aktuellen Heft 01/2017 veröffentlicht. In der zweiten Ausgabe dieses Jahres (02/2017) wird es einen zweiten Teil geben.
Die ersten 69 Bikes sind City, Urban und Tourenräder, sowie S-Pedelecs, E-MTBs und sogar drei so ganannte Sonderräder wurden getestet. Darunter befinden sich ein Klapprad (PROPHETE Navigator Caravan), zwei Lastenräder und ein Liegerad (HP VELOTECHNIK Scorpion fs 26 Enduro), das sogar mit der Note sehr gut abgeschnitten hat. Abgesehen vom hohen Gewicht waren die Tester in allen anderen Kategorien wie Motor, Bremsen und Fahrwerk begeistert. Unter den Lastenrädern ist eines das Packster Nuvinci von Riese und Müller. Das Pino von Hase Bikes wird von der Redaktion (zu Recht!) als Multitalent beschrieben, weil es auch mit einem Tandemsitz für Kinder ausgestattet werden kann.
Es geht los mit den "schönen Städtern": 14 City-E-Bikes standen für diese Kategorie auf dem Prüfstand. Eine der beiden Top-Empfehlungen wurde das Vitality Eco3 von Kreidler und schnitt mit der Note 1,5 ab. Den Testern haben besonders die Position des Akkus (hinterm Sitzrohr), der angenehme Einstieg und die stabilen Magura-Scheibenbremsen gefallen. Ein paar Punkte Abzug gab es einzig für das Schaltverhalten unter Last und den rutschigen Sattel. Bei der Zusatzkategorie der Urban-Bikes, die mit den Cityrädern eng verwandt sind, schnitt das Batavus Senero E-go ebenfalls mit der Note "Sehr gut" (1,5) ab. Die Tester lobten es als komfortables und agiles Universalrad mit gutem Antrieb (Mittelmotor von Yamaha) und pfiffigen Details (Federsattelstütze, Rahmenschloss).
Bei den E-MTBs zeigte sich die Redaktion besonders begeistert vom FOCUS JAM². Focus gelte seit Jahren als Innovations-Motor im Mountainbike-Sektor und so konnte auch dieses Exmplar in den Bereichen Gewicht, Funktion und Technologie viele Punkte sammeln. Die Note "sehr gut" erhielten allerdings vier andere Testräder: FLYER Uproc7 4.10, BULLS E-Core Di2 FS, SCOTT E-Genius 710 Plus und GIANT Full-E+O SX.
Sechs der 23 getesteten Tourenrädern erhielten die Note sehr gut, darunter die Marken Bergamont, KTM, Stevens, Victoria, Böttcher, Riese und Müller. Ein durchschnittliches Tourenrad kostet ca. 3.800 Euro. Auch wenn das natürlich teuer ist (los geht es übrigens schon bei 1.199 Euro), haben die Räder durchweg mit gut bis sehr gut abgeschnitten. Alle E-Bikes, die von Elektrorad getestet wurden, gibt es auch in unserem großen Vergleich, die mit dem Regler "Elektrorad" ganz einfach herausgefiltert werden können.
Hier geht es zum großen Vergleich mit über 11.000 E-Bikes!
Sie suchen noch den Händler, der ihr Traumbike verkauft? Dann geht es hier entlang!