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Mit Rekuperation und Crowdfundig: Das E-Faltrad von Vello

E-Bike & Pedelec
20.10.2016 - von Julia Brinker
Bildquelle: kickstarter

Faltradfreunde sind schon seit langem begeistert von Vello, den kleinen Fahrrädern, die sich in Sekundenschnelle ein- und ausklappen lassen und sogar noch im zusammenfalteten Zustand gerollt werden können. Dank einer erfolgreichen Crowdfundig-Kampagne des Unternehmens aus Wien wird bald auch für E-Bike-Freunde etwas dabei sein.

 

Vello hat unter dem Namen Bike+ ein E-Faltrad konzipiert, dessen Akku ausschließlich durch Rekuperation geladen werden soll. Die angewandte Technik nennt sich K.E.R.S. (Kinetic Energy Recovery System) und ist ansonsten aus der Automobilindustrie bekannt.

Motor unterstützt nur, wenn es sein muss

Die Idee dahinter: Beim Bergauffahren hilft einem der Motor, beim Bergabfahren und Bremsen wird der Akku wieder aufgeladen. Klingt so einfach, dass man sich schon wundert, warum diese Idee nicht längst gängige Praxis ist. Allerdings ist man ja nicht immer in Gegegenden unterwegs, in denen es so gleichmäßig bergauf- und bergab geht. Oft wird es auch Strecken geben, die einfach nur lange geradeaus verlaufen, wo über einen längeren Zeitraum gar keine Energie gewonnen werden kann. 

Das Bike+ ist nichts für Faule

Deswegen betont Valentin Vodev, einer der Mitbegründer von Vello auch, dass es sich bei diesem speziellen E-Bike um keines für Faule handele. So wird es sicher auch Phasen geben, in denen ganz ohne Unterstützung selbstständig gefahren werden müsse. Damit dies aber trotzdem kein Ding der Unmöglichkeit wird, hat Vello den Elektrofalter besonders leicht gebaut. Er wiegt unter 12 kg und fährt sich damit wie ein herkömmliches Fahrrad ohne Antrieb. Die 20-Zoll-Reifen sorgen zusätzlich für ein kompaktes Äußeres und mit den magnetischen Stoßdämpfern soll es alle Vorteile eines Renn-, Trekking- und Stadtrads in sich vereinen.

Integriertes Antriebssystem

Das Antriebssystem ist eine integrierte Komplettlösung aus Motor, Batterie und Elektronik. Trotzdem weißt Valerie Wolff, die mit Vodev gemeinsam die Geschäfte des Unternehmens führt, dass die Individualität auf keinen Fall verloren gehen muss. Scheinbenbremsen und Kettenschaltung seien nach wie vor möglich, so Wolff. 

Noch läuft das Crowdfunding

Bis zum 7. November 2016 läuft die Aktion auf Kickstarter noch und freut sich weiter über Unterstützer. 

Bildquelle: kickstarter
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