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Die größten Irrtümer zur E-Mobilität

E-Auto
23.08.2018 - von Julia Brinker

Die Anzahl der Elektroautos in Deutschland beträgt aktuell nur rund 60.000 Fahrzeuge. Der Plan der Bundesregierung sah es vor bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren zu sehen. Das dieses Ziel nicht zu schaffen ist, steht inzwischen fest. Bundeskanzlerin Merkel sagte kürzlich: "Der Anfang gestaltet sich schwierig und langsam".

E-Autos gelten als Zukunftsmodell, doch der Weg der Elektromobilität ist gepflastert mit Halbwahrheiten, Irrtümern und Missverständnissen. Im Folgenden möchten wir Sie über die gängigsten Einwände und Vorurteile gegen die Elektromobilität aufklären. 

Die mangelnde Reichweite

Beim Kauf eines Elektroautos spielt für den Kunden besonders die Reichweite eine große Rolle. Kritiker bemängeln immer wieder die fehlende Reichweite der E-Autos, auch wenn diese nicht so recht passen mag. Das Model 3 von Tesla beispielsweise schafft bis 500 Kilometer, ebenso wie das Modell Ampera-e von Opel. Der E-Golf von VW hat eine Reichweite von 330 Kilometer. Dabei legt der durchschnittliche Deutsche nur knapp 60 Kilometer am Tag zurück.

Zu hohe Anschaffungskosten

Ebenso wie die Reichweite ist der Preis von elektrischen Fahrzeugen mit der wichtigste Entscheidungsfaktor. Die in der Vergangenheit höheren Anschaffungskosten lassen sich durch die geringen Stückzahlen und dem Mangel an Modell-Vielfalt erklären. Bei dem größten Kostenfaktor, der Batterie, zeichnet sich inzwischen ein Preisverfall und eine Steigerung der Leistungsfähigkeit ab. Es ist davon auszugehen, dass der Benzinpreis wegen der sinkenden Vorkommen und des steigenden Aufwands zur Gewinnung von Rohöl weiter steigt. Beim Preisaspekt ist auch zu beachten, dass die Unterhaltskosten von Elektrofahrzeugen geringer ausfallen. Man muss erwähnen, dass die Differenz in der Anschaffung noch einige Zeit andauern wird. Jedoch können E-Autos durch die niedrigen Betriebskosten dies bei entsprechender Laufleistung ausgleichen.

 

 

Die fehlende Infrastruktur

Die Infrastruktur für E-Mobile befindet sich noch im Aufbau, weswegen viele verunsichert sind, dass sie mal ohne Saft dastehen könnten. Die öffentlich zugängliche Lade-Infrastruktur ist zwar bislang noch nicht ausreichend, jedoch erlaubt das bestehende Netz aus Ladestationen schon heute sorgenfreies Reisen. Die Angebote, die eine elektrische Reise erleichtern, werden immer größer: Beispielsweise zeigen zahlreiche Apps die nächsten freien Ladestationen in der Umgebung an. Es wird stetig nach Wegen gesucht, die Zahl der Lademöglichkeit zu erhöhen. Erwähnenswert hierbei ist, dass die Bedeutung dieses Faktors momentan gering ist, da die meisten E-Autos über Nacht zu Hause geladen werden.

E-Autos sind nicht umweltfreundlich

Das Vorurteil, dass Elektromobile nicht umweltfreundlich sind, hält sich hartnäckig. Tatsache ist, dass die Fahrzeuge vor Ort emissionsfrei fahren. Zu einem CO2-Ausstoß kommt es an einer anderen Stelle. Diese Emissionen sind vom jeweiligen Strom-Energiemix der einzelnen Länder abhängig. Berechnungen, bei denen die sparsamen Dieselmotoren genauso umweltfreundlich wie elektrische sein sollen, beruhen auf Annahmen, die nicht der Realität entsprechen. Diese Studien betrachten den gesamten Herstellungszyklus des Elektrofahrzeugs sowie der Stromgewinnung, betrachten jedoch nicht die Gewinnung von Erdöl und die damit verbundenen Folgen. Lädt man sein E-Auto von zu Hause aus auf, hat man Einfluss auf die Herkunft des verwendeten Stroms und kann sich so für einen Anbieter entscheiden, welcher Elektrizität aus erneuerbaren Energien gewinnt.

Weitere Irrtümer über die Elektromobilität listet der Bundesverband Solare Mobilität e.V. auf Ihrer Webseite auf. Der Bundesverband engagiert sich seit 25 Jahren für eine zukunftsfähige Mobilität und setzt sich vor allem für die Förderung von elektrischer Mobilität und die Nutzung regenerativer Energiequellen, wie Solarenergie ein.

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