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E-Mobility am Hockenheimring - e4 TESTIVAL im Oktober 2018

Events & Messen

Alle Elektrofahrzeug testen - Ende Oktober wird das auf dem Hockenheimring mit dem e4 TESTIVAL Realität. Drei Vordenker haben sich zusammengeschlossen und eine einzigartige Veranstaltung konzipiert, bei der jeder Verbraucher am 27. und 28. Oktober 2018 möglichst viele Elektroautos, E-Bikes, Pedelecs und E-Roller testen kann.

e4 qualification, emodrom und Greenfinder

Seit dem ersten Termin im Büro der emodrom GmbH im Jahr 2015 sitzen Thomas Reister, Alexander Nieland und Sascha Nachtnebel an der Planung des e4 TESTIVAL am Hockenheimring. Dabei war von Anfang an klar, dass fahraktive Themen im Mittelpunkt stehen müssen."Die Menschen wollen erst einmal ausprobieren, bevor sie sich für ein E-Bike oder Elektroauto entscheiden", so Sascha Nachtnebel, Gründer von Greenfinder.de. Daher wird es am Wochenende um den 27. und 28 Oktober 2018 Elektrofahrzeuge aus allen Kategorien zum Testen geben. Angeregt wurde die Idee unter anderem vom damaligen Hockenheimer Stadtrat Michael Gelb, der sich selbst für Elektromobilität begeistert. Nach einem gemeinsamen Treffen in Büro an der Südtribüne war schnell klar, dass eine konstruktive Partnerschaft entstehen würde. 

Eurobike, Interbike, New Mobility World

In den vergangenen Jahren konnte das Team von Greenfinder wertvolle Erfahrungen bei den Einsätzen auf der Eurobike in Friedrichshafen, der Interbike in Las Vegas oder der New Mobility World im Rahmen der IAA Frankfurt sammeln. Mit der Projekt "Electric Bike Expo" konnte Greenfinder 2016 die erste E-Bike Roadshow mit Testparcours erfolgreich in den USA etablieren. Diese Erfahrungen bilden das Fundament, auf dem das e4 Testival am Hockenheimring errichtet wird. Gemeinsam mit der Emodrom GmbH und er der e4 qualification GmbH soll ein einzigartiges Event geschaffen werden. 

e4 testival hockenheimring greenfinder
Gabi Rolland nimmt an der Ladestation am Motor-Sport-Museum am Hockenheimring im BMW i8 Platz. Neben dem zukunftsweisenden Hybrid-Sportwagen diskutieren Thomas Reister und Daniel Born (rechts) über Auto und E-Mobilität. © Lenhardt

 

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Hans Schuppel (Schwetzinger Zeitung / Hockenheimer Zeitung) schrieb hierzu am 10. März 2018:

Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende der baden-württembergischen Sozialdemokraten aus Freiburg kam am gestrigen Dienstag in Begleitung der SPD-Landtagabgeordneten Daniel Born sowie der Ortsvereins-Vorsitzenden Ingrid Trümbach-Zofka und des Fraktionsvorsitzenden Willi Keller an den Ring, um sich über die emodrom im Allgemeinen und die E-Mobilität im Speziellen zu informieren. "Wir werden für das Projekt in Stuttgart Klinken putzen": Gabi Rolland sagte Thomas Reister, Geschäftsführer der Emodrom GmbH, volle Unterstützung zu. 

Die Ausführungen von Thomas Reister sowie von Alexander Nieland von der e4 QUALIFICATION GmbH überzeugten die Landespolitiker. Für Daniel Born ist es wichtig und richtig, dass sich an einer altbekannten Rennstrecke neue Mobilität entwickele.

emodrom - Vision wird Realität

Thomas Reister blickte bei der Vorstellung der emodrom GmbH, an welcher der Hockenheimring mit 50 Prozent beteiligt ist und mit Ring Chef Georg Seiler einen weiteren Geschäftsführer stellt, zurück: Er habe neue Konzepte entwickelt, da absehbar gewesen sei, dass die Rennstrecken wirtschaftliche Probleme bekommen würden. Dabei identifizierte man den Hockenheimring als idealen Standort.

Die wesentlichen Gründe resultieren aus einer sozioökonomischen Analyse und der geografischen Lage in einem wirtschaftlich international bedeutenden Umfeld. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der vorhandenen Gesellschafter- und Infrastruktur mit den Strecken-, Flächen und Facility-Potenzialen gibt es keine vergleichbaren Standort-Wettbewerber. Zur gleichen Zeit beschäftigte sich die Hockenheim-Ring GmbH unter Leitung von Georg Seiler mit der Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Resultierend aus den übereinstimmenden Ergebnissen und Zielsetzungen entstand das „emodrom e-mobility network hockenheimring“.

Leuchtturm für E-Mobilität am Hockenheimring

Laut Thomas Reister biete sich der Hockenheimring als Schaufenster für neue Mobilitätsformen, insbesondere die E-Mobilität, geradezu an. Diese sei weiter auf dem Vormarsch. Werde das Konzept umgesetzt, könne es Geld generieren, das wiederum in die Anlage gesteckt wird, um konkurrenzfähig zu bleiben. Reister: "Es gilt, auf der Gesamtfläche neue Gebäudestrukturen zu schaffen und die bestehenden Bauten zu sanieren." Gabi Rolland bezeichnete das von Thomas Reister vorgestellte Vorhaben als „tolle Sache“. Der Geschäftsführer wiederum wandte sich an Rolland und Born: "Politische Unterstützung ist notwendig. Hinter dem ganzen Projekt muss auch der politische Wille stehen." Hier stieß Reister bei Gabi Rolland auf offene Ohren: „Da können ja wir dafür sorgen.“ Daniel Born ergänzte, dass es wichtig sei, in Stuttgart immer wieder zu sagen, was außerhalb der Landeshauptstadt relevant sei.

Gabi Rolland begeistert von e4 TESTIVAL Idee

Mit viel technischem Verständnis nahm die früher begeisterte Motorradfahrerin Gabi Rolland ("Ich war in jungen Jahren bei Motorradrennen auf dem Hockenheimring, zu Zeiten von Toni Mang") die Ausführungen von Thomas Reister zur Kenntnis: "Für die E-Mobilität kann Hockenheim ein Leuchtturm sein." Alexander Nieland stellte den Gästen insbesondere das am 27. und 28. Oktober geplante e4 TESTIVAL vor. Die Messe ist offen für jedermann. Genau das, so Nieland, sei die Zielgruppe, auch damit Vorbehalte gegen Elektroautos (Reichweite, Preis) abgebaut werden. Die Chance, welche das e4 TESTIVAL biete, wolle man laut Thomas Reister unbedingt nutzen: "Wenn wir der First Player auf diesem Gebiet sind, dann bleiben die Aussteller auch hier."

Schirmherrschafft wird in der Landeshauptstadt diskutiert

Gefunden werden muss noch ein Schirmherr für die Messe. Da wäre es gut, so Gabi Rolland, wenn jemand mit seinem guten Namen nicht nur die Schirmherrschaft übernehmen, sondern generell für das Projekt hier stehen würde. Ein Vorhaben, das 2012 mit einer Vision gestartet wurde und sich jetzt in der Umsetzung befindet. Daniel Born sagte zu, das Projekt im Wirtschaftsausschuss des Landtags vorzustellen. Gabi Roll setzte noch einen drauf: "Auch die Minister sollten sich das mal anschauen – bis hoch zum Ministerpräsidenten. Wir werden sie darauf ansprechen."

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Zum Artikel auf www.e4testival.com

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