
Im Jahr 2013 wurde der Design & Innovation Award gegründet. Seitdem lautet die Mission: Aus der großen Vielfalt der innovativsten Trends der Bike-Industrie die Perlen herauszufischen. Dabei dürfen auch kritische Frage gestellt werden: Wie viel Innovation brauchen wir wirklich? Was ist überhaupt innovativ und was wird nur ein One-Hit-Wonder bleiben? Der Design und Innovation Award legt besonderen Wert und ist stolz darauf, dass die ausgezeichneten Produkte nicht nur theoretisch analysiert, sondern auch von einem erfahrenen Team auf Herz und Nieren getestet werden.
Wir haben beim Durchstöbern aller Gewinner zwei gefunden, die es uns besonders angetan haben. Sie kommen aus den Kategorien E-Mountainbike und Komponenten und waren vom Gesamtkonzept irgendwie anders als die Konkurrenz.
Sieben E-Mountainbikes durften in diesem Jahr den begehrten Award nach Hause tragen. Denn obwohl diese Auszeichnung noch verhältnismäßig jung ist, hat sie sich in der Branche bereits einen Namen gemacht. Uns hat am besten das E-MTB „Lightrider E1“ des Schweizer Herstellers THÖMUS gefallen, weil es seinem Namen alle Ehre macht und damit hält, was es verspricht: Filigrane Leichtigkeit bei maximaler Belastbarkeit- bei unter 20 kg! Und da wir besondere Fans von E-Bikes sind, die individuell konfiguriert werden können, erfüllt die Elektroversion des Lightriders auch dieses Kriterium.
Das Fully-Carbon mit Shimano Steps-Antrieb kann in zwanzig Komponentenkategorien zum persönlichen Traumbike konfiguriert werden. Sogar an ein Lady Setup haben die Schweizer gedacht, womit auch die in der E-MTB-Szene leider oft vernachlässigten Frauen auf ihre Kosten kommen werden. Dieses Lady Setup berücksichtigt eine damenspezifische Geometrie, eine angepasste Sattel-Anatomie, verschiedene Rahmengrößen und passende Vario-Stützen für jede Körpergröße und zu guter Letzt eine Optimierung des Gesamtgewicht des Lightriders.
Trotz der vielen Konfigurationsmöglichkeiten ist es Thömus gelungen, in jeder nur denkbaren Konstellation optisch wie funktionelles Gesamtbild zu erhalten. Dazu trägt auch der vollständig in den Rahmen integrierte 500 Wh Akku bei. Ansonsten ist von Rahmenfarbe- und größe über die Laufräder, die Federgabel, sogar die Griffe und den Lenker und vielem mehr so gut wie alles möglich. Nur eines sollte man wissen: In der Standardausführung liegt der Lightrider E1 mit 5.490 CHF schon etwas über 5.000 Euro. Und wer sich dann so richtig austobt, landet flott im fünfstelligen Bereich. Aber testen Sie es hier doch einfach selber einmal aus! ;-)
Die Klingel gehört gerade bei den sportlicheren E-Bikes zu einer eher belächelten Komponente. Für City-Bikes ist die Vielfalt von gepunkteten Retro-Klingel bis zu quietschenden Gummitieren sehr groß. Wer sich aber z.B. ein teures und stylisches E-MTB gekauft, möchte das natürlich nicht mit so einem klobigen Zubehör "verunstalten". Deswegen hat uns die Idee des australischen Fahrradherstellers knog besonders gut gefallen. Deren neuestes "Accessoire" ist nämlich die Knog Oi. Eine Fahrradklingel, die als solche fast nicht erkennbar ist. Es handelt sich dabei nämlich einfach nur um einen Aluminium-Ring mit einem Kunstoff-Inlay, an dem sich auch ein kleines Hebelchen zum klingeln befindet. Dadurch wird nicht der der gewohnte und bisweilen nervige schrille Ton erzeugt, sondern ein Klang, der laut genug ist, um gehört zu werden und doch eher einem Glockenspiel ähnelt. Erhältlich ist die Oi in zwei verschiedenen Größen und jeweils vier verschiedenen Farben (Silber, Gold, Kupfer und Schwarz). Mit 19,90 ist sie etwas teurer als andere Klingeln, dafür ist sie aber auch schöner und eleganter als andere Klingeln.
Sie wollen die Klingel, haben aber noch nicht das passende E-Bike? Hier geht's zu unserem Vergleich und hier finden Sie den Händler dazu!