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DEUTSCHE STÄDTE WOLLEN BIS 2030 KOMPLETT AUF E-BUSSE UMSTELLEN

Technologie
06.11.2018 - von Markus Gelau

Gut, zugegeben: Es ist nicht morgen und nicht übermorgen - aber immerhin ein klares Commitment. Berlin, Hamburg, München und Köln verschärfen den Kampf gegen Feinstaub und Stickoxide. In den kommenden Jahren wollen sie ihre Dieselbusflotten im großen Stil austauschen und dafür mehr als 3000 Elektrobusse anschaffen.

In einigen Städten fahren sie bereits erfolgreich (zum Beispiel fahren immerhin ca. 30 E-Busse in Berlin) - trotzdem herrscht dicke Luft in Deutschlands Innenstädten.

Im August hat das Bundesverkehrsministerium fünf Städten insgesamt 125 Millionen Euro für die Umsetzung von Modellprojekten zugesagt. Alle fünf Städte wollen die Preise für den Nahverkehr deutlich senken und das Angebot an Bus und Bahn ausbauen. Die Hoffnung: Autofahrer lassen ihre privaten Wagen freiwillig stehen. Bonn und Reutlingen in Baden-Württemberg etwa führen ein Ticket ein, mit dem Bürger für nur einen Euro pro Tag den Nahverkehr nutzen können. Essen lockt mit Prämien für Neukunden. Außerdem sollen Fahrradstraßen eingerichtet werden. Mannheim will einen Umschlagplatz für Paketfirmen errichten, um die sogenannte letzte Meile mit Elektrofahrzeugen bewerkstelligen zu können. Und im baden-württembergischen Herrenberg soll eine Mobilitäts-App fürs Smartphone entwickelt werden.

Auch sonst gibt es in Deutschlands Rathäusern allerlei Ideen, oberste Priorität hat jedoch der Umbau der Nahverkehrsflotten. Bundesweit wollen Verkehrsbetriebe ihre alten Diesel- durch neue E-Busse ersetzen. Insgesamt planen allein die fünf größten deutschen Städte dafür bis 2030 den Kauf von mindestens 3000 E-Bussen, ergab eine Umfrage der WirtschaftsWoche unter den Nahverkehrsbetrieben von Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt.

Laut WirtschaftsWoche stehen hier die Zeitpläne schon fest: Bis 2025, bzw. 2030 wollen Städte wie Berlin, Leipzig, Essen. Dortmund, Frankfurt und Düsseldorf ihre Busflotten teilweise komplett durch E-Busse ersetzen.

Interessant auch in dem Kontext: Die Suche nach geeigneten Herstellern ist schwierig. Die wenigen europäischen Anbieter hängen der Konkurrenz aus Asien mit ihrer Technik (z.B. Akkus) oft meilenweit hinterher.

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