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Ein Tretroller mit Elektromotor: Egret will mehr E-Mobility wagen

Last Mile Mobility
25.01.2017 - von Julia Brinker
Bild: Egret

Auch das ist ein Elektroroller: Ein kleiner kompakter Faltroller mit einem Elektromotor, der mittels Gasgriff angetrieben wird. Was als Kickroller oder Kickboard zu Beginn der 2000er fester Bestandteil im Großstadtverkehr war, soll bald in der E-Version die deutschen Straßen erobern. Ein kreativer Jungunternehmer aus Hamburg ist einer, der diese Art des E-Rollers baut. Und er erzeugt damit ordentlich Wind. Nicht zuletzt weil er mit seiner Firma "Egret" bereits seit einigen Jahren Marktführer ist.

Die Marke Egret von der Firma "Walberg Urban Electronics" existiert seit 2010, die ersten Roller gehen seit 2011 vom Band. Momentan produziert Egret drei Modelle: Den One Ten, den One und eine GT-Version des One. Kommt der Ten mit einem etwas derberen Design daher, was sich besonders in den 10 Zoll Luftreifen niederschlägt, ist der One etwas leichter und schlanker. Auch in puncto Motorleistung ist der Ten mit 500 Watt im Gegensatz zum 250 Watt starken One die sportlichere Variante. 

Für jeden Weg den richtigen Roller

Konzipiert wurde der Egret Ten für anspruchsvollere Straßen, sodass auch eine Fahrt auf ruckeligem Kopfsteinpflaster entspannt und bequem zu meistern ist. Dieses Fahrgefühl wird zusätzlich durch das griffigere Gesamtgewicht von 17 kg erreicht, womit er 5 kg schwerer ist als der 12 kg leichte Egret One. Grund dafür ist auch der starke 48 Volt-Akku von Samsung, der eine Reichweite von 35 km verspricht und nach vier bis sechs Stunden wieder voll aufgeladen ist.

Von der U-Bahn zum Büro

Mit dem Einsteigermodell One fährt Egret seinen ersten Roller bereits in der 4. Generation. Klein, leicht und handlich soll er das Urban Device junger Großstädter werden - um Wege zu überbrücken, die zum Laufen zu lang und für die U-Bahn zu kurz sind. Werden? Noch sind Elektroroller dieser Art nicht im deutschen Stadtverkehr zugelassen. Um diesem Ziel jedoch einen Schritt näher zu kommen, hat Egret den One GT entwickelt, der zusätzlich zur Hinterradbremse auch noch eine am Vorderrad hat und über ein integriertes Front- wie Rücklicht verfügt. Beide One-Roller sind mit 36 Volt Akkus ausgestattet, haben eine Reichweite von 25 km und haben nach zwei Stunden Ladezeit wieder 70% ihrer Kapazität. Ein kompletter Ladevorgang dauert ca. sechs Stunden. 

Ein Egret One kostet im Egret-Shop 999 Euro, die GT-Version liegt bei 1.099 Euro. Für den aufwändigeren Ten werden schon 1.599 Euro fällig. 

Für eine Änderung der StVo

Was die Marke Egret besonders spannend macht, ist ihr Gründer Florian Walberg mit seiner in Hamburg ansässigen Firma Urban Electronics. Als Produzenten investiert er seit 2010 sein ganzes Know-how in die Entwicklung der eigenen Roller. Und das ist nur einer der vielen Gründe, denen Egret seine Marktführerposition zu verdanken hat. Egret engagiert sich für das Thema E-Mobilität im Straßenverkehr in Zusammenarbeit mit der eigens gegründeten EU-Kommission für die heiß ersehnte Straßenzulassung, die voraussichtlich 2017 endlich Realität werden soll. Doch in Parkanlagen, auf Messegeländen und sämtlichen Privatgrundstücken kann man den Fahrspaß, den ein E-Tretroller bietet, jetzt schon voll auskosten.

Pionier werden

Und wer sich jetzt schon zum Kauf eines Egret-Rollers entscheidet, kann immerhin von sich sagen, zu dieser Gesetzesänderung beigetragen zu haben. Denn hohe Verkaufszahlen erhöhen natürlich auch den Druck auf die Politik, endlich zum Abschluss zu kommen. Egret vertreibt seine Produkte europaweit, auch über Greenfinder. Wer neugierig geworden ist, informiert sich auf my-egret.com, über den Händler des Vertrauens oder direkt in unserem E-Fun Vergleich.

 

Zum E-Fun Vergleich EGRET kaufen

Bild: Egret
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