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DIE ENERGIEWENDE KOSTET DEUTSCHLAND ARBEITSPLÄTZE!?

Technologie
04.12.2018 - von Markus Gelau

...so zumindest ein landläufige, oft wiederholte "Meinung". Aber stimmt das auch?

Zugegeben, ein wenig erinnert das an den Fakt, dass eben Berufe schlicht: AUSSTERBEN. Der große Hagen Rether fragte mal zurecht in seinem Programm mehr oder weniger rhetorisch, ob wir denn alle Fleischfresser bleiben müssen, weil sonst der Beruf des Metzgers ja gefährdet wäre.

Abgesehen von der Absurdität an sich, betrifft das natürlich immer eine Welt im Wandel:

Wurde die Entwicklung des Automobils aufgehalten, weil sonst der "Wagner" arbeitslos wurde? Was machte der Schattenrisszeichner, als die Fotografie erfunden wurde? Und haben wir uns geweigert, E-Mails zu schreiben, weil sonst der Rohrpostbeamte arbeitslos geworden wäre?

Natürlich nicht. Diese Menschen haben sich schlicht: Andere Berufe gesucht.


Wenn also große, lobby-unterstützte Konzerne mal wieder darauf hinweisen, dass die Umstellung von Kohle auf erneuerbare Energien Arbeitsplätze gefährdet, ist das eine reichlich verkürzte Darstellung. Richtig ist: Diese Arbeitsplätze werden neu geschaffen und sind bereits vorhanden.

Die Kohleindustrie gibt an, dass im Steinkohlebergbau gut 5.700 Menschen arbeiten, im Braunkohlebergbau knapp 21.000. Insgesamt seien rund 70.000 Arbeitsplätze von der Braunkohle abhängig (Statistik der Kohlewirtschaft, 2018) - dem gegenüber steht der Fakt, dass aktuell schon über 340.000 Menschen nur in Deutschland im Sektor "Erneuerbare Energien" tätig sind.

Auch dieses Pseudo-Argument, das einen Ausstieg aus fossiler Energie und Atomstrom torpedieren soll, ist also nicht ernst zu nehmen.

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