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5. Wartung und Service

Die erhöhte Komplexität bei elektrisch angetriebenen Fahrrädern führt zu neuen Anforderungen bei Service und Reparatur.

Aufgrund neuer Bauteile müssen sich Service-Mitarbeiter am Point-of-Sale mit neuen Technologien vertraut machen. Beim Verkaufsgespräch insbesondere im Fachhandel wollen die Verbraucher über Vor- und Nachteile aufgeklärt und gut beraten werden. Reparaturen können oftmals nicht mehr von den Radfahrern selbst behoben werden. Wie bei Autos werden Fehler bei den elektrischen Komponenten durch ein Diagnosegerät ausgelesen. Ein Gang zum Servicetechniker ist somit häufig erforderlich. Auch der eigentlich simple Wechsel eines Reifens kann je nach Antriebsposition nicht mehr selbst durchgeführt werden, da das erforderliche Spezialwerkzeug fehlt.

An Fachhändler, die neben herkömmlichen Fahrrädern auch E-Bikes anbieten, werden in Bezug auf Wartung und Service der Räder daher zusätzliche Anforderungen gestellt. Nicht jeder Fahrradhändler will sich jedoch damit auseinandersetzen.

Aus diesem Grund etablieren große Komponentenhersteller oder E-Bike Produzenten Servicepakete für Kunden und Händler. Servicepakete mit Hotline-Beratung und Übernahme von Wartung und Reparatur entlasten Fachhändler wie auch SB-Händler. Die Bereitschaft der Händler, das Produkt anzubieten, steigt, wenn eigene Servicedefizite ausgeglichen werden können. Die Produzenten können so Händler stärker an sich binden und haben direkten Einfluss auf Servicequalität und Optimierungsmöglichkeiten bei den Produkten.

Der Antriebshersteller und Systemlieferant Bosch E-Bike Systems investierte jüngst in neue Fachberater in Österreich, Schweiz und den Niederlande, um Servicestrukturen auszubauen. Die Fachberater betreuen E-Bike Händler mit Schulungen und Weiterbildungen. Bosch erhält auf diese Weise direkte Marktinformationen für die Weiterentwicklung des Geschäfts und erhöht das Know-How hinsichtlich des Bosch-Antriebs bei den Händlern, was sich im Verkaufsgespräch entsprechend niederschlagen kann. Für die Saison 2013/2014 sind europaweit etwa 100 Schulungstermine geplant. Zudem baut Bosch Serviceleistungen wie die Betreuung via technischer Hotline, Garantiebearbeitung und Batterie-Retouren aus.

Der E-Bike Hersteller MIFA etabliert bei Großabnehmern ebenfalls Servicepakete. So kann ein Käufer z.B. bei einem Akku-Defekt direkt im Call-Center des Herstellers anrufen. Sollte das Call-Center nicht weiterhelfen können, wird ein Servicepartner vor Ort vermittelt.

Für unabhängige Händler bietet das Münchner Unternehmen Microsport mit dem eChecker einen Leistungsprüfstand für E-Bikes „aller Marken“ zur Erleichterung von Fehlerdiagnosen und Servicearbeiten. So sollen auch Fahrradmechaniker, die noch nicht mit Elektrik oder Elektronik vertraut sind, fachgerechte Reparaturen durchführen können.

Das Internetportal Greenfinder.de startet im Frühjahr 2014 seinen „Werkstattfinder“ für Deutschland, über den jeder Kunde eine qualifizierte Werkstatt online finden und Termine zur Reparatur vereinbaren kann

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