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E-BIKE AKKUS: BALD IN WENIGER ALS EINER STUNDE WIEDER AUFGELADEN

E-Bike & Pedelec
07.03.2019 - von Markus Gelau

Schnell geladen – schnell wieder im Sattel: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt gemeinsam mit dem Heidelberger E-Bike-Hersteller Coboc ein neues Ladeverfahren für E-Bikes. Damit soll der Akku in kürzerer Zeit wieder einsatzbereit sein.

Die meisten E-Bike-Fahrer sind auf eher kürzeren Strecken unterwegs. Im Stadtverkehr kommt man mit der geringen Reichweite auch durchaus gut zurecht. Bislang musste jeder Radler, der mehr Reichweite benötigt, einen großen und schweren Akku am Fahrradrahmen in Kauf nehmen. Bis zu vier Stunden und mehr muss man aktuell für das Aufladen der Akkus einplanen. Forscher am Elektrotechnischen Institut des KIT und der E-Bike-Hersteller Coboc arbeiten aktuell gemeinsam an einem Schnellladesystem für E-Bikes. Das soll zum einen kompakt und leistungsfähig sein sowie zum anderen nutzer- und umweltfreundlich.

Basis dieses neuen Verfahrens sind Lithium-Ionen-Zellen.
Sie bieten mehrere Vorteile: von der langen Lebensdauer bis zu einer kurzen Ladezeit. Lithium-Ionen-Zellen weisen eine hohe Energiedichte auf, sind versiegelt und deshalb vielseitig einsetzbar. Sie vertragen eine höhere Energie beim Ladevorgang,  ihre Entladungsrate ist dabei sehr gering. Mit bis zu zehn Ampere können die Akkus geladen werden. Das macht eine Aufladung über die herkömmliche Haushaltssteckdose mit 230 Volt möglich. Nach weniger als einer Stunde sollen die Lithium-Ionen-Zellen wieder voll aufgeladen sein, so das Ziel der Forscher. Radler, die auf ein E-Bike setzen, wären damit schneller wieder fahrbereit.

Lithium-Ionen-Akku ist ein Oberbegriff. Es gibt ihn in unterschiedlichen Varianten, und je nach Materialkombination zeigt er verschiedene Eigenschaften. Ursprünglich wurden diese Akkus hauptsächlich in kleinen – vor allem tragbaren – Geräten mit hohem Energiebedarf eingebaut. Dazu zählen unter anderem Camcorder, Digitalkameras, Mobiltelefone, Notebooks, Tablets und Taschenlampen. Inzwischen reicht das Einsatzgebiet weit darüber hinaus. Die Akkus finden sich in Elektroautos, E-Bikes und Hybridfahrzeugen. Damit haben sie einen entscheidenden Beitrag zur Elektromobilität geleistet. Darüber hinaus kommen sie in Elektrorollstühlen, im Flugmodellbau, in Elektrowerkzeugen wie Akkuschraubern und in Gartengeräten zum Einsatz. Auch Batterie-Speicherkraftwerke nutzen Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher. Moderne Solaranlagen, die die Kraft der Sonne in Strom umwandeln, werden heute ebenfalls mit Speichern ausgerüstet, die hauptsächlich aus Lithium-Ionen-Akkus bestehen


(Quelle: Ingenieur.de)

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