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Umrüstung oder Nachrüstung E-Bike und Pedelec

Die Umrüstung des alten Fahrrads auf E-Bike oder Pedelec scheint erst einmal eine gute Idee zu sein. Das vorhandene Rad wird aufgerüstet und man kann es weiter nutzen. Die wachsende Zahl an Umbausätzen und Zusatzmodulen macht es möglich. Hört sich eigentlich erst einmal logisch und plausibel an, ist aber nicht ganz so einfach, wie es scheint. Eine Umrüstung oder ein Umbau muss nicht immer von Vorteil sein. Welche Dinge man beachten sollte, erfahren Sie in den nachfolgenden Tipps & Infos:

Wer sich nicht gleich ein neues Pedelec oder E-Bike kaufen möchte, kann sein Fahrrad mit Hilfe von Umbausätzen auch selbst umrüsten. Das Umrüsten eines Fahrrads zum Pedelec oder E-Bike ist nicht sehr kompliziert, es ist jedoch auch nicht so leicht wie das Wechseln eines Fahrradreifens. Wer also keinen Fahrradreifen wechseln kann, der sollte bei einer Nachrüstung auf Fachleute vertrauen. Wir empfehlen aus nachfolgenden Gründen immer, sich an einen Profi zu wenden.

In jedem Fall sollte man sich vorher bei einem E-Bike-Fachhändler informieren, ob das alte Fahrrad überhaupt für eine Nachrüstung geeignet ist. Bei manchen Fahrrädern könnte der Rahmen Probleme mit der Stabilität bekommen, so zum Beispiel ein Carbon-Rahmen. Des Weiteren sind angemessene Bremsen unabdingbar, da ein zum Pedelec umgebautes Fahrrad mit Motorunterstützung schnell über 25 km/h erreichen kann und sich der Bremsweg durch das zusätzliche Gewicht verlängert.

Bei einem Pedelec-Umbaukasten kann man wählen zwischen Mittelmotor, Vorderradmotor oder Hinterradmotor. Ebenfalls beinhaltet der Umrüstkasten oft einen Controller mit Tretsensor, Akku mit Ladekabel und ein Display zur Steuerung der Tretunterstützung. Je nach Modell und Leistung kann je nach Bedingungen eine Reichweite von bis zu 80 bzw 135 km erreicht werden. Ein E-Bike-Umbausatz (E-Bike im engeren Sinne, ohne Treten) kann aus einem Mittelmotor, einem Controller mit Tretsensor und einem Display zur Steuerung der Motorunterstützung bestehen und kann somit bis 45 km/h unterstützen. Entscheidet man sich für einen Nabenmotor, so muss ein erfahrener Zweiradmechaniker den Motor in eine Felge einspeichen.

Baut man sein Fahrrad selbst um, ist nicht immer gewährleistet, dass das umgebaute Fahrrad der StVZO entspricht. Ein sehr wichtiger Punkt hierbei ist, dass der Umrüster bei einem Unfall als Hersteller haftet! Wer also in Eigenregie sein Fahrrad zu einem Pedelec umrüstet, der haftet für das Rad und alles, was damit passiert. Diese rechtliche Situation kann das Umrüsten zu einer riskanten Angelegenheit machen. Nur wer bereit ist, dieses Risiko zu tragen, sollte wirklich nachrüsten.

Die Kosten für den Umbaukasten zum Pedelec bewegen sich zwischen 250 Euro und 2.000 Euro. Ein Umbaukasten zum E-Bike liegt zwischen 500 und 1.900 Euro, dazu kommen noch die Kosten für den Akku und Ladekabel. Gute Angebote und fachmännische Beratung gibt es zum Beispiel bei unserem Partner ebike-solutions in Heidelberg.

Im Endeffekt ist ein Umrüstsatz im Verhältnis zum erwartenden Endergebnis viel teurer als der Erwerb eines neuen, hochwertigen E-Bikes mit Garantie, das man bei einem erfahrenen Händler kauft. Hier kann man bei einer Probefahrt testen, ob alle Anforderungen an das E-Bike erfüllt werden. Der Händler berät individuell und stellt das E-Bike entsprechend der Ansprüche ein.

Allgemein
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Antrieb
  • Gewicht
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  • Akku Position
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  • Motor Modell
  • Schaltung
Ausstattung
  • Federung
  • Rekuperation
  • Anfahrhilfe
  • Bremsen
  • Gepäckträger

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